Verhalten Sie sich gelenkfreundlich: So beugen Sie Arthroseschmerz vor

Sich gelenkfreundlich Bewegen lohnt sich
So verhalten Sie sich gelenkfreundlich

Wie können Sie sich gelenkfreundlich verhalten und ab heute schon Arthroseschmerzen vorbeugen? Diejenigen, die von Arthroseschmerzen geplagt sind wissen es: Diese Schmerzen schlagen aufs Gemüt, schränken die Mobilität ein und erschweren alltägliche Handlungen. Lassen Sie es nicht so weit kommen! Wie viel leichter und freudvoller ist es, unabhängig den Alltag zu gestalten, mit den Enkeln zu spielen oder Sport zu treiben.

Sie können ab jetzt schon viel dafür tun, dass Sie sich schmerzfrei bewegen können. Ich unterstütze Sie mit mit meinen sieben Anregungen. Fangen Sie gleich heute damit an:

Sieben gelenkfreundliche Anregungen für mehr Mobilität und Lebensfreude

  1. Bewegen Sie sich gelenkfreundlich

Wer rastet der rostet – das Sprichwort kennen Sie bestimmt. Steigen Sie die Treppen hoch anstatt bequem mit der Rolltreppe nach oben zu fahren. Gehen Sie zu Fuß nach Hause oder steigen Sie ein oder zwei Stationen früher aus. Machen Sie einen Abendspaziergang – das ist auch für einen heilsamen Schlaf nützlich. Wenn Sie beruflich viel sitzen müssen, dann stehen Sie öfter mal auf – es gibt immer irgendwo etwas zu holen oder zu erledigen. Räkeln und strecken Sie sich genüsslich in alle Richtungen – das dehnt die Faszien, versorgt sie mit Wasser und dient der Knorpel- und Knochenernährung.

Gelenkfreundlich Sport treiben

2. Treiben Sie gelenkfreundliche Sportarten.

Dazu zählen z. B. Fahrradfahren, Wandern oder Schwimmen. Sie können auch einen Yoga-, Gymnastik- oder Aqua-Fit-Kurs besuchen. Viele Sportarten lassen sich mit anderen besuchen. Das motiviert und fördert  die sozialen Kontakte.

3. Heilen Sie Verletzungen aus.

Wenn Sie sich am Knochen oder Knorpel verletzt haben, dann geben Sie der Verletzung Zeit und die notwendigen Nährstoffe. Nur so kann das Gewebe vollständig gesunden. Bedenken Sie auch die erforderliche Erholungsphase, die das beschädigte Gewebe braucht, ehe es wieder voll funktionsfähig ist. Und bedenken Sie: älteres Gewebe braucht länger zur Regeneration als jüngeres.

Ein Obstfrühstück für Ihre Knochen

4. Ernähren Sie sich gelenkfreundlich vitalstoffreich und basenfreundlich.

Freie Radikale schädigen Knochen- und Knorpelgewebe. Das machen auch saure Stoffwechselendprodukte, die z. B. durch tierisches Eiweiß (Käse, Milch, Fleisch, Wurst etc.) Weißmehl, Zucker, Genussmittel und teilweise Medikamente anfallen. Obst, Gemüse, Keimlinge und Sprossen (am besten selbst auf der Fensterbank gezogen) sowie Salat sind randvoll mit Antioxidantien, Mineralien, Spurenelementen, Enzymen oder Sekundären Pflanzenstoffen. Machen Sie die Beilage auf Ihrem Teller zur Hauptspeise! Verwenden Sie hochwertige Öle, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind wie z. B. Leinöl, Olivenöl, Hanföl oder Walnussöl. Wenn Sie morgens viel frisches Obst zum Frühstück essen, haben Sie schon einen wichtigen Schritt auf dem Ihrem gelenkfreundlichen Weg getan. Wenn Sie ein oder zwei Wochen (oder länger) 100 % auf tierisches Eiweiß verzichten entlasten Sie Ihre Gelenke noch mehr, die es Ihnen mit geschmeidiger Beweglichkeit danken werden.

Trotz Sonne kann die Vitamin-D-Einnahme sinnvoll sind

5. Achten Sie auf einen ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegel

Ohne Vitamin D keine Knochengesundheit

Die Knochengesundheit hängt entscheidend von einem ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegel ab. Dieser sollte über 40 ng/dl liegen. Nur so ist gewährleistet, dass Calcium auch in die Knochen gelangt – wo es hin soll. Vergessen Sie auch nicht die dafür unerlässlichen Ko-Faktoren wie Magesium, Vitamin K, Vitamin C und Bor. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie sich bei mir kompetent beraten lassen.

6. Pflegen Sie Ihr Darmmilieu

Der Tod sitzt im Darm

Im Darm sitzt der Tod – so drastisch drückte es der berühmte Arzt Dr. F.X. Mayr aus. Er muss es wissen, denn er hat die sehr erfolgreiche Mayr-Kur entwickelt,  die vielen Menschen wieder zu stabiler Gesundheit verhalf. Was nützen die ganzen Vitalstoffe, wenn Ihre Darmschleimhaut diese nicht aufnehmen kann? Wenn Blähungen Sie quälen und Völlegefühl Ihnen jede Lust an Bewegung nimmt? Machen Sie eine Kur mit Sauerkrautsaft oder Kefir. Sorgen Sie für regelmäßigen Stuhlgang – mindestens 1 x täglich. Atmen Sie tief in den Bauch, so dass der Darm sanft davon masiert wird. Erlernen Sie eine Darmmassage, die dem Darm seine innewohnende Mobilität wieder bringt. Befreien Sie Ihren Darm von altem Balast, z. B. durch eine Fastenkur oder eine Hydro-Kolon-Therapie. Sie werden jetzt verstehen, wie gelenkfreundlich tiefes Bauchatmen ist.

7. Bewahren Sie sich eine dankbare und gleichmütige Geisteshaltung

Stress und Ärger belasten nicht nur das Herz, sondern auch Ihre Knochen und Gelenke. Wie das geht? Stress und Ärger  kurbeln den Sympathikus an. Das vegetative Nervensystem fährt auf Hochtouren. Ihr Herz schlägt schneller, der Stoffwechsel wird angekurbelt – es werden mehr freie Radikale gebildet. Eine unausgewogene Geisteshaltung macht unzufrieden. Frustessen oder der Griff nach Genussmitteln wie Kaffee oder Tabak schaffen nur eine kurzfristige Erleichterung. Den vielen sauren Stoffwechselprodukten stehen zu wenig Mineralien gegenüber. Zum Schutz vor weiteren Schaden parkt der Körper die Schädlinge im Bindegewebe und am Knochen. Die Folgen merken Sie nach Jahren, wenn Sie sich nicht in gelassener Geisteshaltung üben: eingesteiftes Bindegewebe, schlecht ernährter Knochen bis hin zu Schmerzen bei Bewegungen. Behalten Sie Ihre Zuversicht und Ihren Mut. Eine dankbare Geisteshaltung besänftigt aufbrausende Gedanken. Diese fällt nicht vom Himmel. Nur Übung macht die Meisterin oder den Meister. Autogenes Training, Mindfull-Based-Stressreduction-Kurs (MBSR) oder ein Meditationskurs können Sie auf diesem Weg unterstützen, den Sie nicht alleine gehen müssen.

Sie sind nicht alleine!

Wie wäre es, diese Anregungen in Begleitung umzusetzen? Dann sind Sie auch an „schwierigen“ Tagen nicht alleine. Statt dessen erhalten Sie Aufmunterung und Inspiration von Ihrer persönlichen Begleiterin. Zu zweit geht vieles leichter – auch Umstellungen und Neuanfängen lassen sich so spielend meistern.

Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin in meiner Naturheilpraxis. Wir schauen dann, was ich für Sie tun kann, damit Arthroseschmerzen nicht entstehen müssen. Ich freue mich auf Sie!

Tamara Citovics, Heilpraktikerin, Arthrose-Expertin und Vitamin D-Beraterin

Loreleystr. 1, 50677 Köln, Tel.: 0221-7603775

Ich wünsche Ihnen  viel Freude mit einer gelenkfreundlichen Lebensweise – ein Leben lang!